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In strategisch günstiger Lage an der Hauptverkehrsstraße entlang des Rheins lag die
Templerkomturei in Niederheimbach.
Auf dem Gelände des ehemaligen Niederheimbacher Ochsenstalls in der Hinterbach hatte der Orden der Templer eine "Heilig-Grab-Gut" genannte Komturei. Für das Jahr 1257 wird hier ein Hospital der Templer genannt. Erste namentliche Erwähnung als "Heilig-Grab-Gut" findet die Komturei erst im Jahre 1317, als die Besitzungen an die Johanniter übergehen. Die Komturei der Templer lag an einem Bach und war von einer Ringmauer umgeben, die bis in das Jahr 1854 noch erhalten war. Auf dem Komtureigelände befand sich ein Brunnen. Die Überbleibsel der Mauer wurden mit dem Ochsenstall 1960 abgerissen. |
Text: Frank Köhler