Niederlassungen [Niederlassungen]
Deutschland - Sachsen-Anhalt - Magdeburg
Besitzungen
Erste Hinweise auf eine templerische Besitzung in Magdeburg finden sich in einer Urkunde aus dem Jahre 1262. In dieser Urkunde vom 31. Dezember 1262 (die den Verkauf von Soldin regelt) wird ein frater Goswin von Magdeburg erwähnt.

In einer Urkunde vom 14. August 1300 beglaubigt der Erzbischof Burchard II. von Magdeburg die von seinem Vorgänger ausgestellte Schenkungsurkunde und genehmigt gleichzeitig den von dem Stiftsdechanten Conrad beantragten Verkauf dieser Besitzungen in Klein Ottersleben durch Walther von Arnstein, den Komtur der Provinz Sachsen, an das Stift St. Sebastian zu Magdeburg für 107 Mark Silber stendalscher Währung.

Am 23.Juni 1304 überlassen Heinrich und Friedrich von Alvensleben zu Erxleben den Templern zu Magdeburg einer Hebung (eine Art Pachteinnahme) aus dem Dorfe Klein-Rodensleben.

Text: Frank Köhler