| Philipp von Nablus |
7. Großmeister 1169 - 1171 |
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andere Schreibweisen: Philippe de Naplous (fr), Philippus de Neapoli (lt), |
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Phillip von Nablus wurde in Palästina geboren. Sein Vater Guido de Milly gehörte zur hohen
Aristokratie des Landes. Philipp wird das erste Mal namentlich als Zeuge am 5. April 1138 in einer
Urkunde König Fulkos erwähnt. Schon in jungen Jahren erlangte er das Vertrauen der Königin
Melisende und auch der Großen des Königreiches Jerusalem. 1145 führte er gemeinsam mit
Manasse de Hierges ein Heer nach Edessa. Zu dieser Zeit nannte er sich bereits Philipp von Nablus,
nach seinem Lehen bei Nablus. Auch während des Streits zwischen Königin Melisende und Balduin III.
blieb Philipp bei der Königin und ging erst dann an den Hof Balduin III., nach dem sich Melisende von
der Herrschaft zurückgezogen hatte. 1161 erhielt er vom König die Seigneurie Transjordanien und gab dafür sein Lehen an den König ab. Transjordanien war mit 40 Rittern eine der größten Seigneurien des Königreiches. Um 1165, nach dem Tod seiner Gemahlin, trat Philipp in den Orden ein. Am 17. Januar 1166 bestättigte König Amalrich I. dem Orden Amman und die Hälfte von Philipps Besitz in Belcha. 1169 wurde Philipp Großmeister, gab sein Amt bereits 1171 wieder auf. Die Gründe hierfür sind nicht bekannt. |